Wir kennen UGC als User Driven Content, Consumer Generated Media oder Conversational Media – was steckt eigentlich dahinter? 🕵🏽♀️
🔎 User Generated Content (Dt.: Nutzergenerierte Inhalte) deckt im Marketing Content ab, den private User:innen und potentiellen Kund:innen erstellen.
📸 Texte (bspw. Rezensionen, Social Content, Blogbeiträge), Bildmaterial, Videos (z.B. Unboxings, Tutorials) oder Audio-Pieces (Musik, Podcasts) – UGC-Formate lassen sich nicht immer klar auf den verschiedenen Plattformen voneinander trennen.
🎬 Beliebt: UGC-Creator:innen mit ca. 1000–3000 Follower:innen, die paid Content für externe Brand-Accounts liefern. Hierfür gibt’s mittlerweile sogar Agenturen, (Monitoring) Plattformen sowie Tools.
🙃 Fun Fact: Frühere Bsp. für UGC – Leserbriefe oder Internet-Foren.
👆🏼 Content auf Augenhöhe: UGC soll (noch) keine High-Quality-Inhalte ersetzen und wird meist nur mit dem Handy aufgenommen. Gute Briefings mit festem Rahmen und kreativen Freiräumen sind das A und O.
🚨 Wichtig! Bei der Nutzung von UGC Urheber-, Persönlichkeits- sowie Datenschutzrechte beachten und mit Fragen an Expert:innen wenden.
UGC = Reichweiten-Boost?
UGC als strategisches Instrument im organischen Marketing oder als bezahlte Werbung? Wir schauen uns das Ganze einmal genauer an! 👆🏼
🤝🏼 Social Proof: Je nach Studie empfinden 75–92% der User:innnen sowie Marketeers UGC als authentischer, entgegen klassischem Brand-Content.
🤯 UGC-Kampagnen erzielen eine bis zu 29% höhere Conversion-Rate, 10 x mehr Views auf YouTube sowie eine bis zu 78% höhere Klickrate im E-Mail-Marketing. Grund: Social Proof, intensive Testings sowie Reichweiten-Boost durch eine breitere Zielgruppe.
🫶🏼 Realistische Inszenierungen führen zu weniger Unzufriedenheit bei Konsument:innen, damit zu erhöhter Brand Loyalty, Marken-Awareness, Community-Bindung, Kund:innen-Engagement sowie sympathischem Marken-Image.
📈 Gilt auch für B2B-Brands: Rezensionen und Umfragen wirken sich positiv auf SEO-Ranking, Sichtbarkeit und indirekt deinen Umsatz aus. Unbedingt googlen: Employee Generated Content (EGC).
💰 UGC spart Brands Zeit und Geld durch Crowdsourcing und niedrigere Produktionskosten – das Ergebnis, ein verbesserter Return on Investment (ROI) der Kampagne.
🧠 Binde deine Social-Community aktiv ein, z.B. mit Wettbewerben, Verlosungen, Umfragen, Kampagnen, Incentive-Promotions wie Rabatt-Codes oder Dark Postings (Ads mit großen Influencer:innen). Indirekt motivieren kreative Produkte, durchdachte Packagings, kleine Überraschungen, krasse Locations oder Brand-Filter zu UGC.
👀 Shitstorm-Alert! Mit UGC gibst du ein Stück weit die Kontrolle über die veröffentlichten Inhalte ab, deswegen gilt: Vorab mögliche Negativszenarien entwickeln, gefälschte Rezensionen meiden sowie aktives, aufmerksames Community-Management bei UGC-Kampagnen betreiben.
✍🏼 Unser Fazit: UGC lohnt sich! (Organische) Inhalte auf den Plattformen analysieren, UGC-Content verstärken und mit offizieller Kampagne ergänzen, kann, wie eine Untersuchung belegt, zu einem Engagement-Wachstum von ca. 28% führen.
Quellen: Adobe Business, Advertace, growth pilots, Lookfamed, MAVENS, Meltwater, Nielsen, Speekly (04.01.24)