An Tech-CEO Andy Byron und HR-Chefin Kristin Cabot kam die letzten Wochen niemand vorbei. Unser ganzer Feed? Geflutet von Coldplay Memes und Kiss Cam Videos der beiden, wie ihre Affäre enttarnt wird.
Nachdem das Video viral ging, war schnell klar: Hier steckt Meme-Potenzial drin.
Marken wie Sixt, Obi oder IKEA Singapur gingen noch einen Schritt weiter und spielten mit dem Kisscam-Bild im Kopf, ohne es direkt zu zeigen.
Aber warum funktioniert Meme Marketing so gut?
Humor in Werbung stärkt Markenbindung und schafft emotional einprägsame Kampagnen. Obwohl der Anteil humorvoller Werbeanzeigen seit 2000 rückläufig ist, finden humorvolle Inhalte besonders auf Social Media viel Anklang. Laut Forbes erhalten Marken, die Memes einsetzen, eine 60 %ige Engagement Rate, klassische Marketing Bilder liegen im Durchschnitt bei 5 %. Der Clou: Memes laden in einen exklusiven Bereich ein, da es sich wie ein Insider-Joke anfühlt. Es kreiert Vertrauen und schafft eine Verbindung zur Community.

Aber wie reagierte der Tech-CEO auf Social Media?
Andy Byron ist selbst nicht erfolgreich auf Social Media aktiv: ein gefundenes Fressen für Spekulationen und Fakes. Kursierende Statement? Nicht von ihm. Eine vermeintliche Tochter? Plötzlich mit Werbedeal viral – obwohl er offiziell nur zwei Söhne hat.
Was fehlt, ist Sichtbarkeit. Und genau hier zeigt sich: Personal Branding ist nicht nur ein Nice-to-have, sondern Risikomanagement. Wer nicht selbst spricht, lässt andere erzählen.
Personal Branding is key!
Personal Branding heißt: Haltung zeigen, Expertise teilen und sich klar zu Themen positionieren. Das Ganze erhöht die Authentizität und Glaubwürdigkeit und kann besonders in Krisensituationen helfen. Denn genau dann brauchen Menschen keine Zahlen, sondern Gesichter. Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle.
Eine Studie zeigt: 70% der Konsument:innen fühlen sich zu einer Marke mehr verbunden, wenn ihre CEOs aktiv in sozialen Medien sind.

✨ Wrap-up: Man muss sein eigenes Vakuum füllen, damit kein anderer es tut. Personal Branding ist hier das Risikomanagement, was es braucht!