Hand aufs Herz: Wir erkennen Gesichter oder Figuren in Wolken und Frontlichtern am Auto – dank unserer Prio im Gehirn. Diesen Effekt machen sich Brands zunutze, worum geht’s? 🕵🏼
👉🏼 Spannend: Die Wahrnehmung von Markenzeichen funktioniert psychologisch genauso wie die von Gesichtern – bewertend nach Vertrauenswürdigkeit und Fähigkeiten, bzw. Absichten. Content mit Faces erhöht die Aufmerksamkeit und erhält mehr Klicks.
🧠 Gesichter zu erkennen, gilt als fundamentaler Skill unseres Gehirns – es erkennt bekannte Gesichter bereits eine Millisekunde schneller als Objekte oder Wörter.
✨ Personality wins: 93% der 16–19-Jährigen greifen eher zu ihrer Love Brand als zu einer unbekannten oder günstigeren Alternativen auf dem Markt. Mit Brand Faces können Marken persönlichen Charakter und Emotionen ausdrücken sowie ihre Brand Identity schärfen.
💡 Im Idealfall steigern Marken mit Content Faces ihren Wiedererkennungswert, stechen im Wettbewerb hervor und bleiben besser im Gedächtnis. Best-Case-Szenario: Eine Erhöhung der Conversion-Rate.
🫶🏼 Studien belegen: Gesichter kurbeln das Vertrauen in Marken an, das erklärt auch den Erfolg von UGC und Influencer:innen Marketing. Faces stärken Identifikation, Engagement und Brand Loyalty.
🫂 Fakt ist: Zwischen Unmengen an Content nehmen wir v.a. persönliche Verbindungen und „echte“ Empfehlungen wahr, verstärkt in geschlossenen Communities.
🚨 Wichtig! Content-Faces zählen zur Brand Experience, dennoch sollten Marken alle Touchpoints bedenken. Paradebeispiel für eine positive Brand Experience gänzlich ohne Gesichter: Apple.
💁🏼♀️ Seit jeher leihen Promis als Testimonials Marken ihr Gesicht. Funfact: Werbespots kommen statistisch besser an, werden die Celebrities erkannt. Sie bürgen für Qualität und Funktionalität der Brand.
How to: Brand Face
Okay, wir verstehen: Brand Faces gelten als Must-Do im Social Media Marketing. Aber wie funktioniert’s in der Praxis? 🧐
🤝🏼 Brand Faces vermenschlichen Marken, daher all eyes on: Enge Community-Bindung, persönliche Narrative und regelmäßiger, relatable Content.
🤯 Verrückt! Den Face-Fokus finden wir in Emojis, Avataren, Plattform-Algorithmen, humanisierter AI wie Alexa oder Siri, bei Profil-Verifizierungen, in Chatbots oder Cartoon-Maskottchen als Logos.
🤳🏼 Ob CEOs, Promis, Branchen-Expert:innen, fiktive Maskottchen oder Mitarbeitende – beachte bei der Wahl deines Markengesichts stets den Brand Fit. Wichtige Kriterien: Authentizität, Sympathie, Online- sowie Offline-Präsenz auf Events, beim Networking oder als Speaker:in.
🗣️ Personal Brands wie bspw. @oprah funktionieren ähnlich. Das dahinter liegende Unternehmen baut hierbei jedoch allein auf den Einzelpersonen auf.
☝🏼 Short Reminder: Mitarbeitende können auf Unternehmens-Accounts ebenso als Markenbotschafter:innen oder auf ihren Privatkanälen als Corporate Influencer:innen aka Brand Faces agieren. Ermutige sie dazu!
🎬 Unser Tipp: BTS-Content, interaktive sowie authentische Inhalte als Engagement-Boosts. Wofür steht deine Brand? Wie kommunizierst du snackable, smart und kreativ?
💔 Sad, but true: Kündigungen von internen Brand Faces wie z.B. Thao von @thefemalecompany müssen als Content-Pieces aufgearbeitet und auf Social begleitet werden.
🚨 Achtung! Skandale von Markengesichtern wirken sich negativ aufs Brandimage aus (bombastic side eye @Elon Musk 👀) oder können bei Testimonials zu Vertragskündigungen führen. Besser: Vorab vertragliche Richtlinien für die Kommunikation und zu Firmenwerten festlegen.
🧛🏻 Unnützes Side-Wissen: Sind Testimonials für die gebuchte Kampagne zu berühmt und tritt die Brand dabei in den Hintergrund, spricht man vom Vampir-, wirkt die Werbebotschaft unglaubwürdig vom Pinocchio-Effekt.
Quellen: Brandface, Catalyst, Computerwoche, dws., LinkedIn, Markenartikel, Markenzeichen, phable.io, PR-Doktor (08.04.24)