Für die einen nicht mehr wegzudenken, für andere noch komplettes Neuland: KI-Tools für die Kreativbranche. Wusstest du, dass 2026 bis zu 90% des Online-Contents KI-generiert oder -verändert sein könnte? Davon gehen Expert:innen von Europol in einem Bericht aus (t3n). Wir testen, was funktioniert! 🧐
✨ChatGPT x Snocks✨
💸 0–25 USD / M.
Den Chatbot von OpenAI verwenden wir als Inspiration für Podcast-Titel oder Insta-Captions, zur Recherche und zum Zusammenfassen von Content-Pieces. Einige Marketeers nutzen ChatGPT für Amazon-Texte oder LinkedIn-Posts. Die Ergebnisse sind uns tbh. noch ein wenig zu robo-mäßig. 🤖 Das StartUp Snocks möchte dem mit ihrer allerdings kostenpflichtigen GPT-Edition für LinkedIn-Posts, Amazon- / Zalando-Texten und E-Commerce entgegentreten. Hier gibt’s weitere Infos, Beispiele und Kritik in der Kommentarspalte. OpenAI verkündete erst vor ein paar Tagen ihre neue Entwicklungsstufe GPT-4o – der SMWB berichtet. 👀
Generell gilt: Je mehr Facts (Beruf, Tone of Voice, etc.) du promptest, desto besser. Ergebnisse sind dennoch z.T. fehlerhaft, da ChatGPT etwaige Wissenslücken eigenständig füllt („Halluzinieren“). Antworten daher besser doppelt checken! 👆🏼
✨DeepL✨
💸 0–57,49 USD / M.
Hand aufs Herz: Den Translator öffnen wir beinahe täglich. Super Qualität, hohe Geschwindigkeit und automatische Anpassung der Verständlichkeit, indem bspw. Satzstrukturen der Ausgangssprache in der Übersetzung aufgebrochen werden. 😮💨 DeepL unterstützt 31 Sprachen, auf Wunsch lassen sich ganze Dateien auf einmal übersetzen. Kostenfrei bis 3.000 Zeichen. 🗣️
✨Scripe.io✨
💸 Noch unklar.
Wir konnten das Special-Tool für LinkedIn-Beiträge bereits vorab testen. Die KI generiert nicht nur aus Prompts oder Notizen eine Auswahl an LinkedIn-Posts sowie Themenvorschlägen, sondern auch aus Audios bis zu ganzen Podcast-Episoden. 🤯 Scripe.io analysiert Sprache, Emoji-Verwendung & Co. deines bisherigen Contents, passt die Beiträge daran an. Super als Textgrundlage, für neue Ideen oder bei wenig Zeit – ähnlich ChatGPT, muss der Stil allerdings im Nachgang händisch in den Feinschliff. 💁🏼♀️
✨Adobe Firefly✨
💸 19,99–89,99 USD / M.
Unsere Lieblingsfunktion von Adobe Firefly? „Generative Füllung“ zum Erweitern, Ergänzen oder neuen Generieren von Bildern. Für private oder kommerzielle Zwecke – als Teil der Creative Cloud. Hier zeigen wir’s dir genauer! 🖼️ Noch ausbaufähig: Das Generieren von Händen (LOL). 🥲
✨HeyGen✨, ehemals Movio
💸 0–360 USD / M.
Mit Text- oder Audiodateien ganze Videos generieren – inkl. ausgewählten KI-Avataren? HeyGen macht’s möglich. Wem das nicht reicht, der erstellt sich ganz einfach einen eigenen Avatar-Klon und wählt aus 30 verschiedenen Sprachen. 👽
✨Gemini✨
💸 0–19,99 USD / M.
Von Google DeepMind entwickelt, im Dezember 2023 vorgestellt, gilt das KI-Tool als Konkurrenz zu ChatGPT. Der Unterschied? Bei Gemini handelt es sich um ein faktisches Sprachmodell, in Sachen Kreativität behält OpenAI daher bei den Ergebnissen die Nase vorn. Gemini eignet sich bevorzugt für umfassende, informative Antworten auf komplexe, bis hin zu offene Fragestellungen. 💭
Unser Blick in die KI-Glaskugel
Zurück in die Zukunft, bitte: Was erwartet uns an der KI-Front der Tech-Giganten? There you go. 🖥️
✨Sora✨
Wir erhoffen sehnsüchtig OpenAI’s Text-to-Video-Chatbot, der derzeit in der Testing-Phase nur für eine ausgewählte Gruppe zur Verfügung steht. Mithilfe einfacher Prompts generiert die KI (realistische) Videos. Noch unklar bleiben Launch-Datum und Kosten – Spekulationen gehen noch von einer Veröffentlichung 2024 aus. Den Grund für die Verzögerung erkennen Expert:innen in der Gefahr vor Missbrauch aka mehr Raum für Fake News. 🎬
✨Vasa-1✨
Aus nur einem Foto und Audioclip hochrealistische Deepfake-Videos generieren? 😳 Die von Microsoft Research Asia vorgestellte KI passt Bewegungen der Lippen ans Audio an, simuliert Gesichtsausdrücke sowie Kopfbewegungen. Das Modell bleibe solange offline, bis ein verantwortungsvoller Umgang damit garantiert werden könne. Fun Fact, unsere Lieblings-Deepfakes: Mona Lisa goes Rap oder Promis, die auf TikTok Mathe erklären. 🎙️
👉🏼 Unser Fazit: In der Social Media-Branche kommen wir an KI-Tools kaum mehr vorbei, entdecken vermehrt KI-Spuren in Content-Pieces. Aktualität, Relevanz und Schnelligkeit – hier spielen KI-Tools Content-wise eine immer größere Rolle. Zurecht bleiben Fragen nach Gefahren oder Limits offen: Wann können sich die Tools gegenseitig nicht mehr überbieten? Wir bleiben dran! 🕵🏼♀️
UPDATE (Mai 2025): Für die neuesten KI-Tool Empfehlungen lade dir hier unser neues KI-Whitepaper herunter!
Quellen: accountable, BIGDATA-INSIDER, CHIP, DELTL., Heise Online, it-daily.net, Microsoft Research (15.05.24)